Tages - Rennradtouren im Berner Oberland


Von Grindelwald auf den Männlichen
(2 x 14 km und 1272 hm)

Die Fahrt von Grindelwald auf den 2342 Meter hohen Männlichen ist eine Panoramastrecke pur. Keine Waldpassage trübt die Aussicht. Schon beim Start (großer Parkplatz am Beginn des Aufstiegs) hat man die berüchtigte Eiger-Norwand, an der sich viele Ersteigungsdramen abgespielt haben, im Blick.
Und dieser Anblick begleitet uns bis ins Ziel, dazu aber kommen kaum fassbar schöne Panoramablicke über das tief unten liegende Grindelwald, auf die "Große Scheidegg" im Osten, südlich davon auf die vergletscherten Berggiganten Wetterhorn (3704 m), Schreck- und Lauterahorn (4042 m) sowie auf das Finsterahorn (4274 m). Weiter gleitet der Rundblick auf die nördlich liegenden Faul- und Schwarzhörner.
Und dann der Paradeblick auf das Dreigestirn: Eiger, Mönch und Jungfrau, an dem man sich nicht absehen kann.
Die Auffahrt beginnt am großen Parkplatz in Grund, einem Grindelwalder Ortsteil. Anfangs windet sich das kleine Sträßlein mit moderater Steigung über Wiesenhänge mit einzelnen Gehöften und Wohnhäusern.
Auch die Zahnradbahn hinauf auf die Kleine Scheidegg wird gequert und wer Glück hat, kann ihre Auffahrt ein kleine Wegstrecke lang beobachten.
Dann wird die Straße zu einem nur mehr feldwegbreiten, aber asphaltierten Wegelein. Die Auffahrt zum Männlichen ist als Moutainbikestrecke ausgeschildert und für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Steigungsprozente nehmen zu und schwanken meist zwischen 10 und 12 %. Nur für kurze Abschnitte werden 13- oder gar 14 % erreicht, die einen erfahrenen Bergradler nicht schrecken können und so kann man die ganze Zeit die herrliche Aussicht genießen.
In der oberen Hälfte geht es nur mehr über Almwiesen, die im Winter als Skipisten dienen, im Sommer aber weiden Rinder darauf. Hier oben begleitet uns auch die Kabinenbahn auf den Männlichen, deren Trasse mehrmals gekreuzt wird.
In 2220 Metern Höhe ist das Berggasthaus "Männlichen" erreicht und hier endet die gut asphaltierte Strecke. Das Ziel ist erreicht. Auf "Aussichtsplattformen" kann man nun die traumhaften Ausblicke v. a. auf Eiger, Mönch und Jungfrau sowie andere Bergriesen genießen. Aber auch schwindelerregende Tiefblicke über Wengen hinab ins Lauterbrunner Tal sowie über Grindelwald sind zu bestaunen.
Der Gipfel des Männlichen liegt noch gut 120 Höhenmeter über dem Berggasthaus, ihn kann man nur über einen grob gekiesten Weg erreichen oder aber neben dem Weg über Almmatten das Rennrad hinaufschieben. Es lohnt sich, denn die Rundumblicke werden immer gewaltiger. Fazit: Ein unvergesslich schöne Tour.
Fotos
Höhenprofil
(GPS-Track der DVD)


Über das Haslital zur Engstlenalp
(50 km und 1500 hm)

Diese Tour ist über die gesamte Strecke einfach nur unendlich schön.

Bei der Fahrt durch das Haslital bezaubern den Rennradler die Ausblicke über das rund 600 Meter tiefer liegende Aaretal und auf die vergletscherten Berggipfel des Wetterhorns und anderer Bergriesen im Süden.
Dann biegt man in das kleine für den öffentlichen Verkehr gesperrte und als Mountainbikestrecke ausgewiesene Sträßlein hinauf zur sogenannten Winterlücke in 1395 Metern Höhe. Knapp 400 Höhenmeter radelt man dabei einsam in schöner Landschaft auf gutem Asphalt steil aufwärts.
Die rund 200 Höhenmeter umfassende Abfahrt hinüber ins Gental führt durch eine ursprüngliche Berglandschaft, die begeistert.
Das malerische Gental wird von hohen Felswänden eingerahmt, von denen Wasserfälle hinab in den Genbach stürzen.
Nach anfangs flachem Anstieg sind später 12 bis13 % zu bewältigen. Vorbei an Alpen und weidenden Kühen steigt man über einige Kehren hinauf zur Engstlenalpe, die in einem weiten Hochtal liegt.
In einer bewirtschafteten Alpe oder im Engstlenalphotel kann man es sich gut gehen lassen.
Nach der Pause genießt man die herrliche Abfahrt.
Fotos
(Routenvorschlag, Routenplan und GPS-Tracks der DVD)


Über die Große Scheidegg nach Grindelwald
(80 km und 1500 hm)

Große Scheidegg

Die Überfahrt über die Große Scheidegg auf schmaler für den öffentlichen Verkehr gesperrter Straße nach Grindelwald zum Fuße der Eigernordwand ist ein pässeradlerischer Leckerbissen
aber auch eine sportliche Herausforderung, erwarten den Radler doch rund 1400 Höhenmeter am Stück mit Steigungen bis zu 16 %.
Bei der Abfahrt auf teils enger und eingezäunter Straße ist besonders auf die Postbusse zu achten!
Das berühmte Bergsteigerdorf Grindelwald am Fuße der Eiger-Nordwand bietet Hochgebirgspanorama pur.
Weiter abwärts nach Interlaken am Brienzersee, die Innenstadt lädt zum Kaffee, bevor es gemütlich und leicht wellig am Brienzersee entlang zurück nach Meiringen geht.
In Brienz könnte man sich überlegen, ob man nicht mit der berühmten Dampfzahnradbahn aufs Brienzer Rothorn fahren möchte.
(Fotos, Routenvorschlag, Routenplan und GPS-Tracks der DVD)








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