Rennrad - WiegetrittRennrad - Wiegetritt Top 12 Alpenpässe - Teil 1

(alle Top Pässe auf der DVD mit Lageplan und GPS-Tracks)


1. Col du Galibier


absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
2646 mSaint Michel-Galibier
2074 m
12 % 34 km

Landschaftlich ein überwältigender Berg, ein echter Gigant.
Ein Schicksalsberg der "Tour de France", an dem sich oft die Tour entscheidet.
Auf der Passhöhe trifft man meist mehr Radler, die den Spuren der Tour de France folgen, als PKWs an.
Vom Startort Briancon aus radelt man auf gemäßigter Steigung zwischen 6 und 8 % geradlinig das weite, baumlose Tal der Guisane hinauf. Dabei kann man in den schier unglaublichen Höhen des Galibiers das Blitzen von Fahrzeugen erkennen, wenn die Sonne darauf scheint.
Auf dem Col du Lautaret (2043 m) biegt man zum Galibier ab. Mit 9 % steigt die Straße nun in hochalpinem Gelände mit phantastischer Aussicht Richtung Passhöhe an.
Hier genießt man die einzigartige Rundumsicht auf die umliegenden, teils vergletscherten Viertausender wie den Mt. Ecrins.
Bei der Auffahrt über die Nordseite überfährt man den "Col duTelegraphe". Erst ab hier wird die Fahrt wirklich schön und sie gewinnt mit jedem Höhenmeter an wilder Schönheit, bis man oben grandiose Blicke auf die umgebenden vergletscherten Viertausender Meije und Ecrins hat.
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Höhenprofil
Beschreibung


2. Stilfser Joch

Am Stilfser Joch


absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
2757 mSponding-Stilfser Joch
1870 m
15 %28 km

Das Silfser Joch ist das "Mekka" der Alpenradler.
Ein "Muss" für jeden Pässeradler. An schönen Tagen wird es inzwischen von ganzen Heerscharen beradelt.
Richtig schön wird die Auffahrt erst ab Gomagoi, immer mit dem Blick auf die Gletscherwelt des Ortlermassivs.
Ab Franzenshöhe (2187 m) folgt der bekannteste und eindrucksvollste Streckenabschnitt: 24 übereinanderliegende Kehren in einem vegetationslosen, steilen Geröllhang überwinden die letzten 570 Höhenmeter.
Die klassische Strecke führt von Sponding aufs Stilfser Joch
Nicht weniger reizvoll ist die Auffahrt über die Südseite von Bormio (1225 m) oder über den Umbrailpass von Norden her, hier ist der Ausgangspunkt Glurns bzw. Santa Maria
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3. Mont Ventoux

M Ventoux


absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
1909 mBédoin-Mt.Ventoux
1634 m
15 % 22 km

Dieser Berg ist ein Mythos der Tour de France.
Das obere Drittel ist ohne Vegetation in einer Felswüste und damit gnadenlos der Sonne und dem häufig recht stark wehenden Mistral ausgesetzt.
Die "L'Equipe" titelte über die Etappe auf den Mount Ventoux: "Rendezvous auf dem Mond". Ganz so schlimm ist es dann aber doch nicht.
Einer meiner absoluten Liebingspässe, den ich schon mehrmals von allen Seiten hinaufgeradelt bin und der mich immer wieder begeistert.
Wer den Mt. Ventoux auf der klassischen Südseite von Bédoin aus beradelt, erlebt eine phantastisch schöne Bergfahrt, anfangs durch lichten Wald, die letzten 6 Kilometer mit in der weißen Felswüste mit berauschendem freien Blick über die Provence.
Die Abfahrt nach Malaucène ist ebenso aussichtsreich wie schön und dank sehr gutem neuen Asphaltbelag schnell.
Bei der Rückfahrt von Malaucène nach Bédoin durch ttypisch provenzalisches Gelände überwindet man noch den kleinen Col de la Madeleine Fotos.
Auch die Nord- und Ostauffahrten sind empfehlenswert (siehe unter Tagestouren/Frankreich/Provence).
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4. Alpe d'Huez

Huez


absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
1860 mLe Bourg d'Oisans
1143 m
10 % 13,5 km

Die Bergetappe nach Alpe d'Huez ist meist ein Höhepunkt der "Tour de France".
Auch Alpe d'Huez ist ein "Mekka" für radsportlich orientierte Rennradfahrer.
Gleich am Fuß der Steigung beginnt die gut und breit ausgebauten Straße mit 10 % anzusteigen und die Steigung läßt bis auf ein kurzes Zwischenstück auch nicht mehr nach. Über 21 Kehren am Südwesthang radelt man gleichmäßig nach oben, ständig mit schönen Talblicken.
Das Überfahren der endlos auf die Straße gepinselten Namen der großen Helden der "Tour de France" gibt einen zusätzlichen gewissen "Kick". Anfang und Ende der Bergstrecke sind durch Bänder über der Straße markiert, so dass man sein eigenes "Bergzeitfahren" nach Alpe d'Huez fahren könnte.

Von Alpe d'Huez führt in nordöstlicher Richtung eine schmale Asphaltstraße über Almmatten hinauf zum Col de Poutran in 1989 m Höhe und dieses Vergnügen sollte man sich nicht entgehen lassen.
Die Auffahrt nach Alpe de Huez kann man durch eine Fahrt über den 1999 Meter hohen Col de Sarenne zu einer außerordentlich schönen Rundtour erweitern.
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5. Col de l'Iseran

auf der Südabfahrt


absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
2770 mVal d'Isere-Col
930 m
11 % 16 km

Der Col de l'Iseran ist mit 2770 Metern der zweithöchste Pass der Alpen.
Die Nordauffahrt ab Val d'Isere ist auf 16 Kilometern und knapp 1000 Höhenmetern äußerst schön und spektakulär.
Ständig über der Baumgrenze, atemberaubende Aus- und Tiefblicke v. a. am Aussichtspunkt "Belvédère de la Tarentaise" auf 2526 Metern Höhe..
Auf der Südseite führt die Straße ohne Randbegrenzung im steilen Hang abwärts.
Die Aussicht ist gewaltig. Ein absolut toller Pass.
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6. Die Sellarunde

am Pordoi


absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
2240 mgesamte Runde
1784 m
12 % 55 km

Die wohl begehrteste und bekannteste Runde in den Alpen.
Kein Pass, sondern, wie der Name schon sagt, eine "Runde" über 4 Pässe: Passo Pordoi, Sellajoch, Grödnerjoch und Passo Campolongo.
Ständig in einer Höhenlage zwischen 1500 und 2240, immer freien Blick auf die prachtvollen Dolomitenwände des Sella- oder Langkofelmassivs oder des Marmoladagletschers und Tiefblicke auf die bekannten Orte Corvara, Arabba oder Canazei.
Vier der bekanntesten Dolomitenpässe mit nicht zu steilen Anstiegen auf prächtigen Kehren und kaum mehr als 700 Höhenmeter am Stück.
Ein herrliches "Muss" für jeden Alpenradler!
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Top Alpenpässe Teil 2



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