
Die schönsten
1. Col du Galibier

| absolute Höhe | Höhendifferenz | Stärkste Steigung | Länge |
| 2646 m | Saint Michel-Galibier 2074 m | 12 % | 34 km |
Landschaftlich ein überwältigender Berg, ein echter Gigant.
Ein Schicksalsberg der "Tour de France", an dem sich oft die Tour entscheidet.
Bei der Auffahrt über die Nordseite überfährt man den "Col duTelegraphe". Erst ab hier wird die Fahrt wirklich schön und sie gewinnt mit jedem Höhenmeter an wilder Schönheit, bis man oben grandiose Blicke auf die umgebenden vergletscherten Viertausender Meije und Ecrins hat.
Auf der Passhöhe trifft man meist mehr Radler, die den Spuren der Tour de France folgen, als PKWs an.
Der Anstieg über die Südwestseite ist sogar noch schöner und eindrucksvoller, beginnt aber im engeren Sinne erst ab dem Abzweig auf dem Col du Lautaret (2043 m).
(Routenplan und GPS-Tracks auf der DVD)

| absolute Höhe | Höhendifferenz | Stärkste Steigung | Länge |
| 2757 m | Sponding-Stilfserjoch 1870 m |
15 % | 28 km |
Das Silfserjoch ist das "Mekka" der Alpenradler. Ein "muß" für jeden Pässeradler. An schönen Tagen wird es inzwischen von ganzen Heerscharen beradelt.
Richtig schön wird die Auffahrt erst ab Gomagoi, immer mit dem Blick auf die Gletscherwelt des Ortlermassivs.
Ab Franzenshöhe (2187m) folgt der bekannteste und eindrucksvollste Streckenabschnitt: 24 übereinanderliegende Kehren in einem vegetationslosen, steilen Geröllhang überwinden die letzten 570 Höhenmeter.
Die klassische Strecke führt von Sponding aufs Stilfserjoch
Nicht weniger reizvoll ist die Auffahrt über die Südseite von Bormio (1225m) oder
über den Umbrailpass von Norden her, hier ist der Ausgangspunkt Glurns bzw. Sta Maria.
(Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks auf der DVD)

| absolute Höhe | Höhendifferenz | Stärkste Steigung | Länge |
| 1909 m | Bedoin-Mt.Ventoux 1634 m | 15 % | 22 km |
Der Mont Ventoux liegt nicht mehr direkt in den Alpen, sondern weiter westlich. Das obere Drittel ist ohne Vegetation in einer Felswüste und damit gnadenlos der Sonne und dem häufig recht stark wehenden Mistral ausgesetzt.
Dieser Berg ist ein Mythos der Tour-de-France.
Die "L'Equipe" titelte über die Etappe auf den M.Ventoux: "Rendevouz auf dem Mond". Ganz so schlimm ist es dann aber doch nicht.
Einer meiner absoluten Liebingspässe, den ich schon mehrmals von allen Seiten hinaufgeradelt bin und der mich immer wieder begeistert.
Wer den Mt. Ventoux auf der klassischen Südseite von Bedoin aus beradelt, erlebt eine phantastisch schöne Bergfahrt, anfangs durch lichten Wald, die letzten 6 Km mit in der weißen Felswüste mit berauschendem, freien Blick über die Provence.
Die Abfahrt nach Malaucene ist ebenso aussichtsreich wie schön und dank sehr gutem neuen Asphaltbelag schnell.
Bei der Rückfahrt von Malaucene nach Bedoin durch typischesprovencalisches Gelände überwindet man noch den kleinen Col de la Madeleine.
Auch die Nord-und Ostauffahrten sind empfehlenswert (siehe Fotoseite und Beschreibung).
(GPS-Tracks auf der DVD)

| absolute Höhe | Höhendifferenz | Stärkste Steigung | Länge |
| 1860 m | Le Bourg d' Oisans 1143 m | 10 % | 13,5 km |
Auch Alpe d' Huez kann als ein Mekka für radsportlich orientierte Rennradfahrer bezeichnet werden. Ist die Auffahrt doch meist ein Höhepunkt der "Tour de France".
Gleich am Fuß der Steigung beginnt die gut und beit ausgebauten Straße mit 10 % anzusteigen und die Steigung läßt bis auf ein kurzes Zwischenstück auch nicht mehr nach. Über 21 Kehren am S/Westhang radelt man gleichmäßig nach oben, ständig mit schönen Talblicken.
Das Überfahren der endlos auf die Straße gepinselten Namen der großen Helden der "Tour de France" gibt einen zusätzlichen gewissen "Kick". Anfang und Ende der Bergstrecke ist durch Bänder über der Straße markiert, so dass man sein eigenes "Bergzeitfahren" nach Alpe d' Huez fahren könnte.
Von Alpe d' Huez führt in nordöstl. Richtung eine schmale Asphaltstraße über Almmatten hinauf zum Col de Poutran in 1989 m Höhe und dieses Vergnügen sollte man sich nicht entgehen lassen.
Die Auffahrt nach Alpe de Huez kann man durch eine Fahrt über den 1999m hohen Col de Sarenne zu einer außerordentlich schönen Rundtour erweitern.
(GPS-Tracks auf der DVD)

| absolute Höhe | Höhendifferenz | Stärkste Steigung | Länge |
| 2770 m | Val d'Isere-Col 930 m | 11 % | 16 km |
Der Col de Iseran ist mit 2770m der 2. höchste Pass der Alpen, ein echter Gigant!
Die Nordauffahrt ab Val d' Isere ist auf 16 Km und knapp 1000 Höhenmetern äußerst schön und spektakulär.
Ständig über der Baumgrenze, atemberaubende Aus- und Tiefblicke v. a. am Aussichtspunkt "Belvedere de la Tarantaise" auf 2526m Höhe.
Der Südanstieg ist sehr ausgesetzt und die Straße hat keine Randbegrenzung.
Ein absolut toller Pass.
(Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks auf der DVD)

| absolute Höhe | Höhendifferenz | Stärkste Steigung | Länge |
| 2240 m | gesamte Runde 1784 m | 12 % | 55 km |
Kein Pass, sondern wie der Name schon sagt eine "Runde" über 4 Pässe: Passo Pordoi, Sellajoch,
Grödnerjoch und Passo Campolongo.
Die wohl begehrteste und bekannteste Runde in den Alpen. Und dies hat seinen guten Grund: Ständig in einer Höhenlage zwischen 1500 und 2240, immer freien Blick auf die prachtvollen Dolomitenwände des Sellas- oder Langkofelmassivs oder des Marmoladagletschers und Tiefblicke auf die bekannten Orte Corvara, Arabba oder Canazei. Vier der bekanntesten Dolomitenpässe mit nicht zu steilen Anstiegen auf prächtigen Kehren und kaum mehr als 700 Höhenmeter am Stück.
Ein herrliches "muss" für jeden Alpenradler!
(Routenplan auf der DVD)

| absolute Höhe | Höhendifferenz | Stärkste Steigung | Länge |
| 2108 m | Airiolo-St.Gotthard 933 m | 10 % | 14 km |
Der St. Gotthard wird auch als "Pass der Pässe" bezeichnet.
Viele Mythen und Sagen verbinden sich mit der alten kopfsteingeplasterten Strecke durchs Val di Tremmola, der klassischen Strecke auf den Gotthard.
Die Auffahrt über die neue Bundesstraße empfiehlt sich nicht, da sie äußerst eintönig und verkehrsreich ist.
Bei der Auffahrt von Norden über die Schöllenenschlucht und Andermatt kann im oberen Teil ebenfalls noch Reste der alten Straße beradeln .
Auch wenn die Auffahrt durchs Val di Tremmola über Kopfsteinpflaster führt, sollte man sie trotzdem mit dem Rennrad hinaufradeln, da sie mit ihren 24 teils übereinanderliegenden Serpentinen einmalig schön ist und kaum von Autos befahren wird.
(Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks auf der DVD)

| absolute Höhe | Höhendifferenz | Stärkste Steigung | Länge |
| 2506 m | Bruck-Hochtor 1749 m | 12 % | 33 km |
Der Großglockner ist wohl der bekannteste und begehrteste Alpenpass unter Autofahrern, aber auch unter Pässeradlern gilt sein Name viel.
Die klassische Auffahrt ist die Nordseite von Bruck, bei Kilometer 10 beginnt die Steigung auf 12 % anzuziehen und läßt auch nicht mehr nach, deshalb gilt der GK auch als einer der härtesten Aufstiege der Alpen für Rennradler. Hat man den scheinbaren Gipfel beim Fuschertörl (2428m) erreicht, geht es aber nocheinmal 150 Hm abwärts, bevor der letzte Anstieg zum Hochtor beginnt.
Die Straße ist gut und breit ausgebaut (daher läßt sich auch der meist starke Verkehr ertragen). Schöne Blicke in die Hochgebirgslandschaft lassen die Strapazen der Auffahrt fast vergessen.
Mit bis auf 2571m führt die Stichstraße (Kopfsteinpflaster bis zu 14 % Steigung) vom Fuschertörl zur Edelweißspitze sogar noch etwas höher als der Passübergang beim Hochtor. Auf der Südseite bietet sich die Auffahrt von Guttal (1859m) zur Franz-Josephs-Höhe (2369m) mit tollen Ausblicken auf den Pasterzengletscher an.
(Fotos, Höhenprofil, Routenplan und GPS-Tracks auf der DVD)