Rennrad - WiegetrittRennrad - Wiegetritt Top 12 Alpenpässe - Teil 2

(alle Top Pässe auf der DVD mit Lageplan und GPS-Tracks)


7. St. Gotthard

Alte Gotthardstraße


absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
2108 mAiriolo-St.Gotthard
933 m
10 % 14 km

Der St. Gotthard wird auch als "Pass der Pässe" bezeichnet.
Viele Mythen und Sagen verbinden sich mit der alten, kopfsteingeplasterten Strecke durchs Val Tremola, der klassischen Strecke auf den Gotthard.
Die Auffahrt über die neue Bundesstraße empfiehlt sich nicht, da sie äußerst eintönig und verkehrsreich ist.
Bei der Auffahrt von Norden (Andermatt) kann im oberen Teil ebenfalls noch Reste der alten Straße beradeln.
Auch wenn die Auffahrt durchs Val Tremola über Kopfsteinpflaster führt, sollte man sie trotzdem mit dem Rennrad hinaufradeln, da sie mit ihren 24 teils übereinanderliegenden Serpentinen einmalig schön ist und kaum von Autos befahren wird.
Fotos
Höhenprofil
Beschreibung


8. Vrsic-Pass

Alte Gotthardstraße


absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
1611 mBovec -Vrsicsattel
1128 m
14 % 33 km

Der Vrsic-Sattel weist die beeindruckenste Passstraße Sloweniens und eine des gesamten Alpenraums auf.
Kurz nach Bovec (483 m) biegt man via Vrsicpass ab. Im Socatal entlang des klaren Wildbachs geht es wellig aufwärts.
Hohe Berge, schroffe Felsungetüme, lieblicher Talgrund, rauschende Soca. Einsame, wilde Landschaft von eigentümlicher, herber Schönheit begleiten den Radler.
Ab Trenta (622 m) sind noch 13 Kilometer zu bewältigen, die Straße steigt mächtig an und in 24 aussichtsreichen Kehren wird die Passhöhe erklommen.
Phantastische Rundumsicht.
Die 27 Kehren der Nordseite sind kopfsteingepflastert, was die Wildheit der umgebenden großartigen Hochgebirgsszenerie noch verstärkt.
Ganz nah kommt man dabei den steil abfallenden Felswänden.
Die Abfahrt endet im bekannte Skiort Kranjska Gora.
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9. Großglockner

am GG


absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
2506 mBruck-Hochtor
1749 m
12 % 33 km

Der Großglockner ist wohl der bekannteste und begehrteste Alpenpass unter Autofahrern.
Aber auch unter Pässeradlern gilt sein Name viel.
Die klassische Auffahrt ist die Nordseite von Bruck, bei Kilometer 10 beginnt die Steigung auf 12 % anzuziehen und läßt auch nicht mehr nach, deshalb gilt der GK auch als einer der härtesten Aufstiege der Alpen für Rennradler. Hat man den scheinbaren Gipfel beim Fuschertörl (2428m) erreicht, geht es aber nocheinmal 150 Hm abwärts, bevor der letzte Anstieg zum Hochtor beginnt.
Die Straße ist gut und breit ausgebaut (daher läßt sich auch der meist starke Verkehr ertragen). Schöne Blicke in die Hochgebirgslandschaft lassen die Strapazen der Auffahrt fast vergessen.
Mit bis auf 2571 Metern führt die Stichstraße (Kopfsteinpflaster bis zu 14 % Steigung) vom Fuschertörl zur Edelweißspitze sogar noch etwas höher als der Passübergang beim Hochtor. Auf der Südseite bietet sich die Auffahrt von Guttal (1859 m) zur Franz-Josephs-Höhe (2369 m) mit tollen Ausblicken auf den Pasterzengletscher an.
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10. Col du Petit St. Bernard - Westseite

Col du Petit St. Bernard

absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
2188 mSéez - Col du Petit St. Bernard
1200 m
6 % 28 km

Der Anstieg auf den Col du Petit St. Bernard zieht sich über 28 Kilometer und 1200 Höhenmeter.
Aber ihn auf der französischen Seite von Séez aus zu beradeln, macht einfach nur Spaß.
Anfangs führt die meisterlich angelegte und breite Straße über viele Kehren durch lichten Wald, der immer interessante Aus- und Tiefblicke zuläßt.
Die Höchststeigung beträgt nur 6 %, meist pendelt sie sogar nur zwischen 4 und 5 %.
Oberhalb der Waldgrenze weist die Strecke weniger Kehren auf, dafür wird das Panorama grandios und läßt bis auf die Viertausender des Mont-Blanc-Massivs blicken.
Weit unten die "Spielzeughäuser" von Séez.
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11. Nufenen

absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
2478 mAiriolo-Nufenen
1303 m
10 % 24 km

Nufenenpasshöhe

Der Nufenen wird häufig als der höchste Schweizer Pass bezeichnet.
Für mich besitzt er die schönste Passhöhe der Schweiz mit tollen Rundblicken auf die umgebenden, meist noch verschneiten Berge.
Die Auffahrt ist auf der Nordseite von Ulrichen schöner, da sie kehrenreicher und damit abwechslungsreicher und leichter zu fahren ist.
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Beschreibung


12. Zoncolan

absolute HöheHöhendifferenz Stärkste SteigungLänge
1750 mOvaro-Zoncolan
1190 m
22 % 13 km

zoncolan

Der Zoncolan ist nicht wegen seiner Schönheit in dieser Liste aufgeführt, sondern wegen seiner brutalen Steilheit.
Der Zoncolan ist einer der gefürchtetsten Pässe aller großen Rundfahrten und das zu recht.

Die steilsten Abschnitte weisen auf beiden Seiten 19 % durchschnittliche Steigung auf 200 Metern auf, kurze Stiche übertreffen auf beiden Seiten 20 %.
In Sutrio beginnt der der gewaltige Anstieg auf den Monte Zoncolan über die Ostseite. Bis zum Ort Zoncolan steigt die gut ausgebaute Straße über 10 Kilometer mit moderaten 7 - 10 % an. Erst danach wird es richtig steil.
Teils über Skipisten und Almen zieht sich das nun sehr schmale Sträßlein hinauf zur Sella Monte Zoncolan.
Die Westseite von Ovaro aus ist das steilste, was ich an Passstraßen je gesehen habe. Fortwährend folgt eine steile Rampe der anderen, getrennt nur durch enge Kehren.
Fotos

Top Alpenpässe Teil 3



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