Dolomiten: Pustertal

Hier sind Touren aufgeführt, die vom Pustertal starten und hinein in die Dolomiten führen.


Um den Monte Cristallo und zu den Drei Zinnen
(60 km und 1500 hm)

Auronzohütte/Drei Zinnen Phantastische Dolomiten-Panorama-Runde!
Start am am malerischen Dürrensee (Lago di Landro) und der Ausblick auf die Gruppo del Cristallo im Süden macht ungeheure Lust diese Tour endlich zu starten.
Schnell rollt es über den Cimabanche-Pass und hinab ins mondäne Cortina d'Ampezzo.
Die 600 Höhenmeter auf den Tre-Croci-Pass werden unter den Südwänden des Monte Cristallo durch lichten Wald kehrenreich und kurzweilig genommen.
Kurze Abfahrt und dann schnell hinauf zum Lago di Misurina, ein Kleinod mit imposantem Rundumpanorama und Ausblick auf die Drei Zinnen, zu denen man gleich hinaufkrabbelt.
Die Auronzohütte (2330 m) am Fuße der Drei Zinnen ist eine legendäre Giro-Bergankunft und die Auffahrt vom Misurinasee (1756 m) ist ein absolutes Highlight durch eine wilde Berg- und Felsenlandschaft.
Sie fordert allerdings mit 14 -16 % über 6 km kräftige Beine und gute Kondition, belohnt aber mit atemberaubenden Blicken auf die Dolomitenszenerie.
Nach dem ersten 16 % Anstieg erfolgt beim Lago Antorno ein etwas längeres Flachstück und eine kleine Zwischenabfahrt, auf der man sich etwas erholen kann, bevor es wieder in die steilen Anstiege durch die bizarre Felslandschaft geht.
Ab der Hütte ginge es nur mehr zu Fuß weiter und so stürzen wir uns nach ausgiebigem Panoramagenuss wieder in die Abfahrt, die uns zurück zum Lago di Landro führt.

Routenvorschlag
Dürrensee (Lago di Landro 1405m) - Schluderbach (1437 m) - Passo Cimabanche (1518 m) - Cortina d'Ampezzo (1211 m) - Tre-Croci-Pass (1809 m) - Bivio (Abzweig 1610 m) - Misurinasee (1756 m) - Auronzohütte (2330 m) - Misurina - Schluderbach (1437 m) - Dürrensee
Anmerkung: Vor einigen Jahren bin ich diese Runde in umgekehrter Richtung von Toblach aus gefahren und mir hatte die Strecke durch das Valle di Landro von Toblach zum Lago di Landro sehr gut gefallen.
Inzwischen hat aber der Verkehr in den "Stoßzeiten" so zugenommen, dass ich diesmal lieber vom Dürrensee (Lago di Landro) gestartet bin.

Fotos
(Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks auf der DVD)


Um den Kronplatz
oder:
Über den Furkelpass

(48 km und 1100 hm)

Furkelpass

Der Kronplatz ist der Hausberg von Bruneck und ein im In- und Ausland beliebter Ski- und Wanderberg.
Ihn mit dem Renner zu umrunden ist in einer sehr schönen Tour möglich.

Von Olang auf dem nur kurz unasphaltierten Pustertalradweg in die Innenstadt von Bruneck, die sehenswert ist und wo Cafès locken.
Weiter führt uns der Weg nach San Lorenzo Di Sebato. Hier beginnt die wunderschöne, kleine Straße am Osthang des Gadertales, die uns über San Martino und Pieve di Marebbe hinauf zum Abzweig des Furkapasses bringt. Es eröffnen sich phantastische Blicke über St. Vigil auf die Dolomitenriesen des "Parco NaturaleFanes-Sennes-Braies" wie des 2787 Meter hohen M. Sela.
Vor St. Vigil treffen wir auf die Straße, die mit bis zu 15 % Steigung hinauf zum Furkelpass zieht. Über Kehren in einem schönen Wiesenhang wird schnell Höhe gewonnen, wobei der imposante Felskoloss des 2875 Meter hohen Peitlerkofels den Blick auf sich zieht.
Kurz danach hat man den See auf der Passhöhe erreicht, die auch schon mehrmals Bergankunft beim Giro de Italia war.
Ein Genuss ist die Abfahrt, bei der man die Blicke weit übers Puster- und Antholzertal schweifen lassen kann.

Routenvorschlag
Olang - Bruneck - St. Lorenzo - San Martino - Pieve di Marebbe - Abzweig- Furkelpass - Olang
gpx-Datei (Download über rechte Maustaste)
Kartenansicht
(Fotos, Routenplan und Höhenprofil auf der DVD)

Lohnenswerter Abstecher: Zum Rifugio Pederü (+ 2 x 14 km und 420 hm)
Der Abstecher zur Pederuhütte ein tolles Erlebnis.
Rifugio Pederü - allein der Name verspricht Berg- und Dolomitenerlebnis pur und er wird der Erwartung voll gerecht.
In St. Vigil beginnt die Stichstraße zum Rifugio und man radelt im beiderseits von Dolomitenriesen umgebenen Rautal auf moderater Steigung durch lichten Wald und Almwiesen zur Pederuhütte, die am Talschluss rundherum von Dolomitenwänden eingerahmt ist.
Fotos



Ins Fischleintal
(40 km und 350 hm)

Fischleintal

Das Fischleintal westlich von Sexten wird häufig als eins der schönsten Dolomitentäler bezeichnet.
Von Toblach aus ist der Fischleinboden schnell erreicht. Über den Pustertaler Radweg nach Innichen (die Bundesstraße ist leider stark befahren). Von dort auf der ruhigeren Straße Richtung Kreuzbergpass. Schnell ist Sexten erreicht und man biegt bei Moos nach rechts ins Fischleintal ab.
Anfangs eben über Wiesen beginnt die Straße nach ein paar hundert Metern auf bis zu 10 % anzusteigen. Allzu schnell ist man beim Dolomitenhof, dem Ende der Teerstraße. Wer will kann die mit dem Rennrad befahrbare Naturstraße bis zur Talschlusshütte beradeln und befindet sich dann inmitten einer wilden Dolomitenszenerie.
Eine schnelle Nachmittagsausfahrt vor dem Abendessen.
(Fotos, Routenvorschlag, Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks auf der DVD)



www.alpenrennradtouren.de

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