Rennradtouren im Trentino -Teil 2

Auf den Monte Bondone
(60 km und 1550 hm)

am Bondone

Der Aufstieg auf den Monte Bondone wurde dem Radheroen Chary Gaul gewidmet

und ist immer wieder Bestandteil des Giro d'Italia (auch 2006 gab es hier wieder eine Bergankunft).
Bei Auffahrt auf den Monte Bondone von Trento über Sardagna sind auf 1500 Höhenmetern 38 Tornanti zu bezwingen. Der Anstieg gehört damit zu den kehrenreichsten der Alpen.
Anfangs hat man ständig beeindruckende Tiefblicke über das Etschtal und Trento (Trient), weiter oben liegen die Kehren in meist baumlosem Gelände und dem Radler bietet sich ein weites Panorama. Die Brentagruppe scheinbar greifbar nah.
Zurück geht es ebenfalls über viele Kehren auf kleiner verkehrsarmer Straße hinunter nach Aldeno im Etschtal und an der Etsch entlang zurück in die sehenswerte Altstadt von Trento, wo man die Tour in einer der zahlreichen Freiluftcafés ausklingen lassen kann.

Routenvorschlag
Trento (194 m) - Sardagna - Monte Bondone (1650 m) - Garnica (810 m) - Cimone (670 m) - Aldeno (209 m) - Trento (194 m)
Variante: vom Bondone über Lasino (458 m) - Lago di Cavedine (206 m) - Dro (123)m - Arco 85 m) nach Torbole und über Mori zurück (siehe unter "Tagestouren/Gardasee/längere Touren")
Fotos
(Routenplan, Höhenprofil & GPS-Tracks auf der DVD)


Um das Val di Fiemme
(60 km und 760 hm)

bei Predazzo

Von Cavalese auf der alten Straße über Tesero nach Predazzo immer mit den Dolomitenbergen im Blick.
Nun radelt man das Val di Fiemme abwärts, immer auf sehr gut angelegten und ausgebauten Radwegen, über die streckenweise auch der Marcialonga-Running-Marathon führt.
Weiter entlang des Lago di Stramentizzo, bis man auf den Abzweig nach Caprina trifft. Hier folgte ich dem Tipp einer einheimischen Biathletin, die ich auf ihren Rollskiern traf und die mir ein neu asphaltiertes Wegelein nach Anterivo empfahl. Ein echter Geheimtipp, denn der Weg ist noch auf keiner Karte eingezeichnet und führt sehr schön und einsam mit moderater Steigung durch Wald hinauf nach Anterivo, allerdings waren bei meiner Befahrung die letzten knapp 2 Kilometer noch unasphaltiert, aber mit dem Renner befahrbar (es gibt auch eine asphaltierte Straße -siehe GPS-Tracks- die aber stärkere Steigungen aufweist).
Nach Anterivo geht's noch gut 100 Höhenmeter weiter bergauf bis zum höchsten Punkt dieser Tour, dann folgt die Abfahrt, die auf dem Passo S. Lugano endet. Kurz auf der Bundesstraße via Cavalese und dann auf kleiner, aussichtsreicher Nebenstraße nach Curano. Die Abfahrt von dort führt wieder zurück in den Startort Cavalese.
Einen Eisbecher haben wir uns verdient.

Routenvorschlag
Cavalese - Tesero - Predazzo - Molina di Fiemme - Capriana - Anterivo - Curano - Cavalese
Fotos
(Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks auf der DVD)

Kürzere Variante (46 km und 370 hm)
Man Radelt ab Molina di Fiemme direkt hinauf nach Cavalese.


Runde von und nach Rovereto über:
Serrada, Folgaria, Passo Coe, Valbona, Passo Sommo, Folgaria und Calliano

(82 km und 1900 hm)

Passo Coe

Vom sehenswerten Centro Storico von Rovereto am Südhang der Terragnoloschlucht hinauf nach Serrada.
Tolle landschaftliche Eindrücke.
Das touristisch erschlossene Folgaria wird passiert, wieder einsamer hinauf auf den Passo Coe. Weiter leicht bergab-bergauf zum Passo Valbona.
Phantastische landschaftliche Eindrücke.
Der Tiefblick auf das 1500 Höhenmeter tiefer liegende Val d'Astico ist überwältigend.
Über den Passo Sommo, den man ohne nennenswerten Anstieg überfährt, zurück nach Folgaria und hinabstürzen nach Calliano im Etschtal. Kaffeetrinken in der Altstadt von Rovereto.
Eine Superrunde ist gefahren.
(Fotos, Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks auf der DVD)


www.alpenrennradtouren.de

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