Mit dem Rennrad im Trentino -Teil 1

Trentinorunde der Extraklasse
(106 km und 1680 hm)

Eigentlich sagt der Tourname alles!
Auf dem schönen, asphaltierten Etschtalradweg fliegen wir von Auer nach S. Michele. Ab hier steigen wir auf kleiner, verkehrsarmer Straße durch Weinberge hinauf nach Faedo, queren mit phantastischen Rundblicken übers Trentino hinüber und hinab ins Avisiotal, an dessen Südhang wir bis zum Lago di Stramentizzo ständig leicht aufwärts radeln.
Kurz danach sieht man schon das hoch über dem Avisiotal thronende Castello di Fiemme, zum dem wir uns noch über ein paar Kehren hinaufschrauben müssen (die kurze kopfsteingepfalsterte Auffahrt selbst sei empfohlen, man wird mit Rundblicken belohnt).
Weiter zur schönsten Bar/Gelateria in Cavalese mit prächtigem Blick über die mächtigen Bergwelten im Süden, an deren Hängen man im Frühjahr noch die beschneiten Skipisten sehen kann (der GPS-Track führt direkt in die Gelateria).
Kurzer Anstieg nach Carano, dessen ursprüngliche Trentiner Bauweise wir uns nicht entgehen lassen sollten.
Über den kaum spürbaren Passo S. Lugano hinab nach Fontanefreddo und links ab in den Aufstieg nach Truden. Die Abfahrt über 900 Höhenmeter auf winziger Straße hinab ins Etschtal haben wir uns verdient.

Routenvorschlag
Auer - S. Michele all‘Adige - Faedo - Valternigo - Cembra - Grauno - Mollina - Castello di Fiemme - Cavalese - Carano - Passo S. Lugano - Fontanefredde - Truden - Auer
Fotos
Höhenprofil
Routenplan
gpx-Datei (Download über rechte Maustaste)
Kartenansicht


Zum Rifugio Gardeccia
(48 km und 1000 hm bzw. direkter Anstieg 6,2 km und 610 hm)

im Trentino

Die Auffahrt zur Gardeccia-Hütte zählt zu den "Grande Salite del Trentino" und das zu Recht!

Begonnen habe ich meine Tour im Nordic-Centrum des Val di Fiemme, kurz hinter Predazzo gelegen. So konnte ich mich auf dem äußerst schön angelegten Val di Fiemme Radweg über 17 Kilometer bei nur leichter Steigung gut warmradeln. Die dabei zu sehenden Bergpanoramen steigern die Vorfreude auf den "Grande Salite del Trentino"
Unmittelbar nach dem Abzweig (kurz hinter Pozza di Fassa) von der SS48 beginnt der Anstieg zum Rifugio Gardeccia und gleich springen einen bis zu 14 % Steigung an. Es fogen etwas flachere Abschnitte auf denen man Ausbicke über das Val di Fiemme genießen kann.
Wieder wird es steil, kurze Abschnitte weisen mehr als 15 % auf. Immer tiefer dringt man in ein durch phantastische Felsformationen, Zacken und Grate geprägte Tal, das direkt zu den Berggiganten der Rosengartengruppe führt.
Der letzte Kilometer weist gar eine Durchschnittssteigung von 13,3 % auf und fordet den Radler.
Und dann liegt es da, umgeben von den Bergwänden der Rosengartengruppe, das Rifugio Gardeccia.
Und nun weiß man, warum dieser Anstieg ein "Grande Salite del Trentino" ist.
Zurück bin ich auf der SS48 gefahren, da man bei anhaltendem Gefälle gut Tempo machen kann. Nur durch Moena sollte man den Radweg benutzen, da die Umgehungsstraße durch einen langen Tunnel führt und der Ort Moena durchaus zu einer Cappuccinopause einlädt.
Routenvorschlag
Nordic-Center bei Predazzo - Val di Fiemme Radweg über Moena - Pozzo di Fassa - Abzweig von der SS48 - Rifugio Gardeccia - SS48 über Moena zum Nordic-Center
Fotos
(Höhenprofil und GPS-Tracks auf der DVD)


Um den Lago di Stramentizzo und zum Lago Santo
(65 km und 1550 hm oder 52 km und 1000 hm)

Gemütliche Runde mit oder ohne knallhartem Anstieg.

Nach dem Start wird auf ruhiger Straße am Lago di Stramentizzo entlang geradelt und weiter am Südhang des Cembratales bis zum Abzweig nach Grauno. Den kleinen Abstecher zu und durch das Bergdorf sollte man sich nicht entgehen lassen.
Nun rollt es leicht abwärts bis zum Ort Cembra, an dessen Ende sich der Abzweig zum Lago Santo befindet. Sofort springen einen 15 % Steigung an und sie lassen bis zum Ende auch kaum nach, denn auf 5 Kilometer sind 550 Höhenmeter zu überwinden. Diese Anstrengung wird mit dem Blick über den Lago Santo belohnt. Dieser See liegt so wunderbar in der Landschaft, dass sich sogar Albrecht Dürer zu einigen Aquarellen verleiten ließ.
Zurück in Cembra wird bald das Avisio-Flüsschen überquert wird und man radelt auf der Nordseite des Cembratales zurück zum Startort.
Lässt man den Anstieg zum Lago Santo aus, so sind bei dieser Tour 52 Kilometer und immerhin noch 1000 Höhenmeter zurückzulegen.
(Fotos, Routenvorschlag, Höhenprofil und GPS-Tracks auf der DVD)



Trentino:

weitere Touren auf der DVD


www.alpenrennradtouren.de

Impressum