
Eine außergewöhnliche Würzjochüberquerung
Routenvorschlag
Schabs - Pustertalradweg - Kiens - Montana - Moar/Onach - Welschellen - Antermoia - Würzjoch - Abzweig ins Villnößtal - St. Peter - Brixen - Raas - Schabs
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Diese Tour gehört mit zu den schönsten Touren, die ich gefahren bin.
Die Strecke über das Würzjoch ist eine relaltiv unbekannte, aber landschaftlich äußerst beeindruckende Verbindung zwischen dem Eisacktal und dem Gadertal mit seinem bekannten Dolomitenort Corvara.
Schon ab Brixen führt die Straße aussichtsreich aus dem Eisacktal empor. Nach St. Andrä durchfährt man auf moderater Steigung einen lichten Nadelwald. Beim Verlassen desselben überrascht einen ein atemberaubender Blick auf den Peiterkofel (siehe Bild), bis zu dessen Fuß die Straße führt. Dieses Panorama begleitet den Radler bis zur Passhöhe!
Bei ca. 1700 m ü. NN zweigt das Sträßchen zum Villnößtal ab, das auf der Rückfahrt genommen wird.
Trotz des enormen Höhenunterschieds und zwei kurzen Zwischenabfahrten ist das Würzjoch gut zu beradeln, da die Steigung 10 % nie übersteigt, meist sogar darunter bleibt.
Routenvorschlag
Brixen (561 m) - St. Andrä - St. Georg (1505 m) - Abzweig Plosestraße (1697 m) - Kofeljoch/Hasl (1863 m) - Würzjoch (2006 m) - Abzweig Villnöß (1700 m) - St. Peter (1150 m) - Nalch (530 m) - Albeins - Brixen (561 m)
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Als zusätzliches Schmankerl sei die Auffahrt auf die Plose, den Hausberg von Brixen, empfohlen.
Vom Abzweig in 1698 Metern Höhe sind 335 Höhenmeter auf moderat steigender Straße in lichtem Wald, der aber immer wieder Ausblicke zulässt, zu überwinden. Oben eröffnet sich ein überwältigendes Panorama auf die Südtiroler Dolomiten.
Nun erfolgt eine traumhaft schöne Abfahrt über 1500 Höhenmeter hinab nach Brixen.
Routenvorschlag
Brixen (561 m) - Lüsen (970 m) - Würzjoch (2006 m) - Kofeljoch/Hasl (1863 m) - Abzweig Plose (1700 m) - Brixen (561 m)
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Ein bergfahrerisches Tophighlight ist die Auffahrt über 15 eng übereinander liegende Kehren in steilem Hang von Blumau nach Steinegg.
Zielpunkt sollte die Kirche sein, von der man schöne Blicke ins Eisacktal und auf das gewaltige Bergmassiv des Rosengartens hat.
Wenn die Auffahrt selbst auch nicht sehr aussichtsreich ist, so überkommt einem beim Bergsprint nach Steinegg ein Hauch von Alpe d'Huez, zu sehr ähnelt die gesamte Strecke dem berühmten Tour-de-France-Anstieg. Da hier aber die 15 Kehren auf "nur" 500 Höhenmeter verteilt sind, jagt eine Kehre die andere.
Ein richtiger Bergfahrer "Muss" diese schönen Kehren einfach befahren!
Befahrungsbericht
Routenvorschlag
Blumau (330 m, 8 km nördlich von Bozen) - Steinegg (823 m) - Blumau
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Eins war mir klar: "Diese tolle Kehrengruppe hinauf nach Steinegg wollte ich unbedingt noch einmal fahren".
So plante ich einige Jahre später diese landschaftlich überragende Tour.
Über die Kehren hinauf nach Steinegg. Weiter ansteigend nach Gummer, dabei ständig grandiose Ausblicke: Zurück über Steinegg und hinüber zum Rittengebiet, nach links über das Schlernmassiv und fast immer vorn im Blick die Dolomiten mit dem Rosengartenmassiv.
Von Gummer über eine kleine Verbindungsstraße nach Welschnofen, das an der Straße, die von Bozen zum Karerpass hinaufzieht, liegt. Hinab durchs Eggertal zurück nach Bozen, dabei durchfährt man im unteren Teil eine schmale Schlucht. Tolles Feeling.
P.S.: Wegen des neuen, langen Tunnels am Ende des Eggertales empfehle ich die Tour nicht in umgekehrter Richtung zu befahren - abwärts, in der von mir gefahrenen Richtung, ist dies kein Problem.
Routenvorschlag
Bozen (263 m) - Blumau (300 m) - Steinegg (823 m) - Anhöhe (1340 m) - Gummer (1170 m) - Welschnofen (1182 m) - Bozen (263 m)
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Obwohl der Anstieg auf den Kaser über 1000 Höhenmeter beträgt, ist die kleine Straße äußerst unbekannt und die "Passhöhe" hat keinen Namen.
Bei den Einheimischen aber ist die Anhöhe unter dem Namen Kaser bekannt, da kurz unterhalb der "Passhöhe" eine kleine Kapelle mit dem Namen Kaser steht.
So unbekannt das Sträßlein auch ist, soviel Spaß macht es, es zu beradeln: kein Verkehr, guter Belag, tolle Aussicht.
Bei der Kaserkapelle biegt man links via Steinegg ab und erhält auf der Abfahrt immer wieder grandiose Ausblicke auf das Rosengartenmassiv.
Auch die 15 Kehren von Steinegg werden wieder durchfahren, diesmal mit viel Freude hinab ins Eisacktal und dort auf dem Eisackradweg zurück nach Bozen! Radlerherz, was willst du mehr.
Routenvorschlag
Bozen - Kardaun - Karneid - Kaser - Steinegg - Blumau - Bozen
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Die Rittener Erdpyramiden sind eine geologische Besonderheit:
Auf schmalen Säulen aus weichem Gesteinsmaterial liegen größere Felsenbrocken, die das darunter liegende Material vor Erosion schützen.
Das weitläufige Hochplateau des Ritten und die Erdpyramiden sind ein bekanntes Ausflugsziel bei Bozen und auch mit dem Rennrad lassen sie sich auf einer schönen Rundtour beradeln.
Über viele Kehren durch Weinbaugebiete lässt man Bozen schnell hinter sich. In Klobenstein folgt der kurze Abstecher zu den Erdpyramiden, die man aber nur sehen kann, wenn man einen kurzen, unasphaltierten Weg beradelt.
Weiter über das Rittener Hochplateau mit Panoramablicken nach Oberinn. Nach kurzem steilen Anstieg wird die Straße schmaler und stürzt hinab ins schluchtartige Sarntal. Hier sind mehrere längere Tunnels zu durchfahren, die erst im Jahre 2004 beleuchtet wurden und somit diese schöne Rundtour auch mit dem Renner ermöglichen.
Zum Abschluss der Tour sollte man die Bozener Altstadt besuchen, in deren Fußgängerzone man größtenteils sogar offiziell Radfahren darf.
Routenvorschlag
Bozen (263 m) - Klobenstein (1160 m) - Erdpyramiden (1140 m) - Klobenstein (1160 m) - Oberinn (1300 m) - Sarntal - Bozen (263 m)
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Äußerst abwechslungsreiche Tour:
Auf dem neuen Radweg entlang der Etsch gemütlich nach Lana.
Über weite Kehren aufsteigen ins schöne Ultental.
Sehr steiler harter Anstieg via Hofmahdjoch (auch Passo Castrin genannt). Schöne Rückblicke ins Ultental.
Mehrere Tunnels bis zu 1700 Metern Länge sind zu durchradeln.
(sie sind aber trotz 10 %iger Steigung problemlos zu durchfahren, da die Straße breit und gut beleuchtet ist und nur sehr wenig Verkehr herrscht).
Unspektakuläre, unbeschilderte Passhöhe direkt nach dem langen Tunnel. Rasende Abfahrt.
Lange Höhenpanoramastraße via Revo, tolle Aussicht auf den Lago di Giustina.
Wellige Anfahrt über weitläufige Hochflächen via Mendelpass.
Super-Abfahrt vom Mendelpass mit beeindruckender Streckenführung.
Kaffeetrinken im hübschen Ort Kaltern.
Durch Obstplantagen auf Nebenstrecken zurück nach Vilpian.
Routenvorschlag
Vilpian (246 m) - Lana (300 m) - Ultental - St. Ponkraz (736 m) - Abzweig (900 m) - Hofmahd (1700 m) - Revo (733 m) - Fondo (988 m) - Mendelpass (1363 m) - Kaltern (426 m) - Vilpian (246 m)
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