Quer durch die Pyrenäen
vom Mittelmeer (Perpignan) zum Atlantik (Biarritz)

Oder: Auf den Spuren der Tour de France

am Col de Peguere

Die großen Pässe der Pyrenäen, die jedes Jahr von der Tour de France überquert werden liegen alle wie auf einer Perlenschnur aufgereiht, daher kann man sie in einer Tour quer durch die Pyrenäen befahren.
Die Tour de France 2001 fuhr von Perpignan bis Pau also von Osten nach Westen und 2003 von Toulouse über Pau bis Biarritz. In beiden Jahren fuhr ich die Tour de France-Pässe und Bergankünfte nach.
Setzt man beide TdF-Routen zusammen ergibt sich eine besonders schöne Durchquerung der Pyrenäen vom Mittelmeer (Perpignan) zum Atlantik (Biarritz).

Die TdF-Pässe haben einen legendären Ruf, der sich v.a. aus den Anfangsjahren der Tour begründet, als die Wege durch die Pyrenäen noch abenteuerlich unausgebaut waren und durchaus auch Bären die Wege der Fahrer kreuzen konnten. Heute dagegen sind die Pyrenäen genauso "zahm" und touristisch erschlossen wie die Alpen.
Die klassischen Pyrenäenpässe (wie Aspet, Tourmalet oder Aubisque) lassen sich recht locker befahren, liegen doch die Steigungsprozente meist nicht höher als 10 %. Andere Anstiege wie z.B. der Col de Soudet oder der Col Bagarguy weisen dagegen bis zu 16 % Steigung auf.
Die meisten Pyrenäenberge bieten eine phantastisch schöne Aussicht, da meist schon ab mittleren Höhen kaum mehr Wald den Blick versperrt.

Fährt man die Tour-de-France nach, kann man sich kaum verfahren, da die ununterbrochen auf die Strasse gepinselten Namen der großen Helden der Tour den Weg weisen und dem Hobbyradler einen gewissen "Kick" geben.

Höhenprofil
(Routenplan & GPS-Tracks der Pyrenäentour auf der DVD)



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